ViTA

Der gebürtige Oberösterreicher beendet die Saison 20/21 mit einer Vorstellungsserie an der Wiener Staatsoper und seiner Paraderolle dem Baron Ochs im ROSENKAVALIER. Gleich zu Beginn der Saison 21/22 ist er in dieser Rolle auch in dem Litauischen Nationaltheater Vilnius zu erleben. Die Saison beinhaltet weiter eine Neuproduktion von BORIS GODUNOW (als Boris) an der Volksoper Wien und eine Neuproduktion der MEISTERSINGER VON NÜRNBERG an der Deutschen Oper Berlin, wo er von 2012 bis 2016 Ensemblemitglied war. Hier war er in den großen Partien seines Fachs zu erleben, so sang er u.a. König Marke/TRISTAN, Gurnemanz / PARSIFAL, Baron Ochs / DER ROSENKAVALIER, König Heinrich / LOHENGRIN, Fasolt / RHEINGOLD, Hagen / GÖTTERDÄMMERUNG, Sarastro / DIE ZAUBERFLÖTE, Banquo / MACBETH  und Sparafucile / RIGOLETTO.

In der Spielzeit 2017 / 2018  gab er sein umjubeltes Debüt an der Wiener Staatsoper mit dem Hagen / GÖTTERDÄMMERUNG, komplettierte mit dieser Rolle auch den RING DES NIBELUNGEN an der Nationaloper Tokyo und kehrte mit dem Rocco / FIDELIO an die Hamburgische Staatsoper zurück. In  den vergangen Spielzeiten gab er bereits sein Debüt am Opernhaus in Zürich (Ludovico Nardi / DIE GEZEICHNETEN), am Teatro Real Madrid (Fasolt / DAS RHEINGOLD)  und der Opera de Monte Carlo (Osmin / DIE ENTFÜHRUNG AUS DEM SERAIL).

Albert Pesendorfer studierte Gesang und Flöte in Linz und Wien. Festengagements führten ihn von 2002 bis 2005 an das Theater Erfurt, in der Spielzeit 2005 / 2006 an das Tiroler Landestheater Innsbruck und von 2006 bis 2011 an die Staatsoper Hannover.

Sein Opernrepertoire umfasst ca. 70 Partien, vorwiegend die des Deutschen Wagner-Fachs wie Hans Sachs, Gurnemanz, König Heinrich, König Marke oder des italienischen Fachs, wie Filippo II., Zaccaria, Sparafucile und Banquo.

Zahlreiche Gastspiele führten den Bass an renommierte deutsche und internationale Bühnen mit den großen Rollen seines Fachs u.a. an die Staatsoper Stuttgart, die Oper Köln, die Hamburgische Staatsoper, die Staatstheater Darmstadt, Wiesbaden und Nürnberg, das Aalto Theater Essen, die Vlaamse Opera Antwerpen, an die Wiener Staatsoper, die Wiener Volksoper und das Theater an der Wien, sowie an die Opernhäuser in Graz und Linz, dem Müpa-Festival Budapest und den Bregenzer und Bayreuther Festspielen. Bei letzteren gab er 2016 unter Marek Janowski mit überwältigen Erfolg sein Debüt als Hagen in der Premiere Götterdämmerung (inkl. TV- und Radioliveübertragung).

Konzertauftritte führten den Sänger u.a. in den Wiener Musikverein, in das Wiener Konzerthaus, in die Berliner Philharmonie, die Barbican Hall in London, sowie nach Japan und in die USA.

 

Im Wintersemester 2015 begann Albert Pesendorfer zudem seine Lehrtätigkeit als Professor für Gesang an der Universität der Künste in Berlin.